Im September werden die Tage in gewaltigen Schritten kürzer. Das heißt für die Pflanzen die ganze im Sommer gesammelte Energie entweder in die Produktion von Blüten zu stecken oder noch mal so richtig bei den vegetativen Teilen zuzulegen.
Die wechselwarmen Insekten sollten sich Vorräte für eine Überwinterung anfressen oder zügig zu Eiablage schreiten, wenn sie selber zum Winter hin eingehen.
Unsere heimischen Singvögel erleben eine Herbstbalz, gesteuert von der Tageslänge, die jetzt etwa so ist wie im Frühjahr. Andere sputen sich die wärmeren, helleren Winterquartiere im Süden zu erreichen, nicht ohne sich unterwegs bei uns noch einmal gut voll zu schlagen.
INFOTAG- Himmelmoor
Am 25.9.2005 luden wir zum Himmelmoor- Naturerlebnistag ein und etwa 550 Besucher kamen. Wir hatten Infostände aufgebaut zum Entstehen des Hochmoores und zu den besonderen Überlebenskünstlern „Pflanzen des Hochmoores“, zu den „Fledermäusen“ im Himmelmoor und zeigten alte Geräte der Torfgewinnung.
Mit Hilfe der Lorenzüge konnten die Besucher Stationen aufsuchen, so eine Führung im Zwischenmoor am Calla-Sumpf mitmachen oder die Hochmoorvegetation auf dem Knust bestaunen. Durch 2 Spektive konnte man Vögel beobachten. Wir sahen einen Eisvogel, Buntspechte, Schwanzmeisen und als Zugvögel Wacholderdrosseln, Sperber, Krickenten und Bekassinen.
Das Wetter war trübe bewölkt, windig mit Böen, 18 Grad C. warm nicht so sehr geeignet für Insekten, aber im Himmelmoor gibt es immer etwas zu sehen., z.B. die Flecken-Kreuzspinne nebenan.
Libellen
Weidenjungfer
Schwarze Heidelibelle
Große Mosaikjungfer
Große Pechlibelle
Große Königslibelle
Zweiflügler
Schwebfliege, die eine Wespe nachahmt: Heliophilus
Es war auch die hohe Zeit der Spinnen:
man muss genau hingucken
Am Himmel entdeckten wir ein Highlight, das uns den Gefallen tat, sich zur besseren Bestimmung eine Weile nieder zulassen - 1 Wespenbussard, der schon seit 2 Wochen auffiel, wenn er von den beiden Mäusebussarden, die wie Fischadler aussehen, gescheucht wurde.